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Café «Pläfe» wird neu ausgeschreiben

Die Stadt Bern hat der Betreiberin des Café auf der Münsterplattform gekündigt. Dieses wird nun neu ausgeschrieben und soll Anfangs 2015 wiedereröffnet werden.

Das Café auf der Münsterplattform blieb trotz idealer Lage am Mittag oft leer.
Das Café auf der Münsterplattform blieb trotz idealer Lage am Mittag oft leer.
Tanja Buchser
Nach vielen Reklamationen hat die Stadt Bern als Besitzerin der Betreiberin im Herbst 2014 gekündigt.
Nach vielen Reklamationen hat die Stadt Bern als Besitzerin der Betreiberin im Herbst 2014 gekündigt.
Tanja Buchser
Der Betrieb wird im Frühling 2015 übergeben, im darauffolgenden Winter sind einige bauliche Anpassungen geplant.
Der Betrieb wird im Frühling 2015 übergeben, im darauffolgenden Winter sind einige bauliche Anpassungen geplant.
Claudia Salzmann
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Nun hat die Stadt Bern, die das Café auf der Münsterplattform besitzt, Konsequenzen gezogen und der Betreiberin gekündigt. Man habe zu viele Reklamationen erhalten, sagte der zuständige Gemeinderat Alexandre Schmidt gegenüber dem «Bund». Die Betreiberin ist seit zwei Jahrzehnten Sabine Halbig, die auch das Restaurant Ratskeller führt. Immer grössere Auflagen hätten ihr den Handlungsspielraum geraubt, beispielsweise sei eine Küche unter freiem Himmel nicht mehr erlaubt, weist Halbig die Anschuldigungen von sich.

Eine ehemalige Mitarbeiterin, die anonym bleiben möchte, begrüsst den Entscheid der Stadt Bern. Sie arbeitete im Café auf der «Pläfe» und im Ratskeller: «Auf der Pläfe muss man halt auch nicht viel bieten, denn die Touristen kommen sowieso.» Auch fand sie, dass die Preise des Angebots überrissen waren.

Bereits vergangenen Sommer meldete die Berner Zeitung, dass die Tische des Cafés leer blieben. Ein Leser beschrieb beispielsweise die Situation an einem warmen Samstagmorgen während des Münstergassmärits: «Wir wollten auf der Pläfe einen Kaffee trinken. Das Café: zu.» Wie ein Augenschein vor Ort zeigte, blieb das Mittagsangebot über Tage das gleiche.

Das Café wird kommende Woche neu ausgeschrieben, wobei die Vergabe durch einen Wettbewerb entschieden werden soll. Alexandre Schmidt wünscht sich «pfiffige Gastronomen, die am Puls der Kundschaft wirten».

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