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«Dank» Poststellenschliessung mehr Zeit für Störche

Niklaus Marti, Posthalter in Grossaffoltern und bekannt als «Storchenvater», wird bald mehr Zeit für die Tiere haben. Seine Postfiliale gehört zu den 76 Poststellen im Kanton Bern, die geschlossen werden sollen.

Die Poststelle in Grossaffoltern von «Storchenvater» Niklaus Marti soll geschlossen werden.

Am Dienstag machte die Post publik, welchen Poststellen im Kanton Bern die Schliessung droht. Eine der 76 betroffenen Poststellen ist die von Niklaus Marti in Grossaffoltern. ‹Seine› Postfiliale, deren einziger Angestellter er ist, soll im kommenden Frühling schliessen.

«Ich arbeite jetzt schon 42 Jahre bei der Post und es ist schon ein spezielles Gefühl», sagt er gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Marti führt die Filiale in Grossaffoltern bereits in der dritten Generation. Alles fange irgendwann einmal an und höre irgendwann einmal auf, er sei nicht melancholisch veranlagt, so Marti.

Mehr Zeit für die Störche

Nach der Schliessung ‹seiner› Poststelle hat Marti dafür wieder mehr Zeit, sich seinem Hobby zu widmen. So ist der Posthalter vor allem als «Storchenvater» bekannt. Er kümmert sich seit Jahren um die Weissstörche im Dorf. Derzeit sind es 14 Storchenpaare und 23 Jungtiere.

Den Titel «Storchenvater» hört er jedoch nicht so gerne. Er sei nicht der Vater der Störche. «Das war Max Plösch, der die Störche in der Schweiz wieder eingeführt hat.» Geerbt habe er den Namen von seinem Vater. So hat dieser seinem Sohn nicht nur den Beruf weitergegeben, sondern auch die Leidenschaft für die Störche.

Diese 76 Poststellen im Kanton Bern stehen vor dem Aus:

SDA/sih

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