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«Das Geld ist in ihren Händen verdampft»

Die Anklage fordert eine lange Haftstrafe. Die Verteidigung nimmt die Geschädigten in die Pflicht – Tag zwei im Prozess gegen die Treuhänderin, die ihre Gläubiger um Millionen brachte.

Die ehemalige Treuhänderin hatte sich bei rund vierzig Gläubigern Geld geliehen (Symbolbild).
Die ehemalige Treuhänderin hatte sich bei rund vierzig Gläubigern Geld geliehen (Symbolbild).
Fotolia

Sechs Jahre und elf Monate: Geht es nach Staatsanwalt Markus Scholl, kommt die angeklagte Treuhänderin so lange Zeit hinter Gitter. Gestern wurde am Berner Wirtschaftsstrafgericht der Prozess gegen eine ehemalige Treuhänderin fortgesetzt. Die Frau hatte im Zeitraum zwischen 2003 und 2009 mit Dutzenden Personen Darlehens- und Treuhandverträge abgeschlossen und sich auf diese Weise rund drei Millionen Franken erschlichen. Zurückbezahlt hat sie bis heute nur einen Bruchteil (wir berichteten). Die Anklage fordert eine Verurteilung wegen gewerbsmässigen Betrugs in 39 Fällen sowie wegen einfachen Betrugs und Veruntreuung.

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