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Das Taschentuch

Um die Tatwaffe zu finden, werden «Senklöcher und Kanalisation in der Umgebung des Tatortes systematisch abgesucht».

Und weil bei der Tat «auch die goldene Halskette von der Waffe ‹verletzt› wurde», werden Messer der verdächtigen Personen auch auf Goldrückstände untersucht. Vergeblich. Als wichtigste Spuren bleiben der Polizei ein fremdes Haar auf der Brust der Toten und ein graues Herrentaschentuch, das unter ihrer Achsel eingeklemmt war. «Vermutlich hatte der Täter Mund und Nase mit dem Taschentuch verschlossen und damit verhindert, dass in der nächsten Phase (Halsschnitt) Kinn und Mund in stärkerem Masse blutbesudelt wurden.»

Das Taschentuch ist nicht nur mit Blut der Gruppe 0 des Opfers durchtränkt, sondern enthält auch Nasenschleim von einem Träger der Blutgruppe B. Die Eidgenössische Materialprüfungs- und Versuchsanstalt bezeichnet es als «Produkt von billiger Qualität, vermutlich spanischer

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