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Das Zentrum Paul Klee verzichtet auf eine Co-Leitung – Barandun muss gehen

Der Stiftungsrat der Stiftung Zentrum Paul Klee hat Anfang 2011 beschlossen, die Zweierleitung nicht weiterzuführen. Nun muss die amtierende Direktorin ad interim, Ursina Barandun, nach langjähriger Mitarbeit gehen. Am 14. November tritt der Entscheid in Kraft.

Ursina Barandun verlässt das Zentrum Paul Klee.
Ursina Barandun verlässt das Zentrum Paul Klee.
Urs Baumann

Das Zentrum Paul Klee (ZPK) teilte am Montag mit, dass die langjährige Mitarbeiterin Ursina Barandun das Museum verlassen wird. Barandun hat zwischen 1996 und 2005 die Planung und den Aufbau des Zentrum Paul Klee massgeblich mitgestaltet. Nach der Eröffnung des Hauses war sie als Leiterin Kommunikation und Vermittlung, als stellvertretende Direktorin und ab April 2009 als Betriebsdirektorin tätig.

Der Präsident des Stiftungsrates, Ulrich Sinzig, wollte gegenüber Redaktion Tamedia keine genaueren Angaben zur Trennung von Ursina Barandun machen. Die Stelle von Barandun werde einfach gestrichen. «Das vorherige Modell der Doppelführung wird nicht mehr weitergeführt», so Sinzig.

Während der Direktion von Juri Steiner ab 2006 leitete Barandun die Administration. Nach dem Abgang Steiners übernahm Barandun im Januar 2011 die Direktion ad interim. Mit dem Amtsantritt von Peter Fischer am 14. November 2011, fällt nun die gesamte Leitung unter seine Kompetenz.

Ein Urgestein verlässt das Zentrum Paul Klee

Mit Ursina Barandun verlässt quasi ein Urgestein das ZPK. Stiftungratspräsident Sinzig beteuert gegenüber Redaktion Tamedia, dass keine persönliche Differenzen zwischen Barandun und der Museumsleitung zur Trennung geführt haben.

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