Zum Hauptinhalt springen

Demo für Sea-Watch-Kapitänin in Bern

«Festung Europa einreissen!» lautete am Montag das Motto einer Spontan-Demo in Bern. Die Teilnehmer solidarisieren sich mit der Flüchtlingsrettungsorganisation Sea-Watch.

flo/jsp
Rund 500 Personen demonstrierten in Bern gegen die europäische Flüchtlingspolitik.
Rund 500 Personen demonstrierten in Bern gegen die europäische Flüchtlingspolitik.
Jürg Spori
Der Deutschen Kapitänin Carola Rackete drohen mehrere Jahre Haft.
Der Deutschen Kapitänin Carola Rackete drohen mehrere Jahre Haft.
Jürg Spori
Die Demonstranten fordern Rettung für alle Flüchtlinge in Seenot.
Die Demonstranten fordern Rettung für alle Flüchtlinge in Seenot.
Jürg Spori
Die Polizei beobachtete den Demonstrationszug.
Die Polizei beobachtete den Demonstrationszug.
Jürg Spori
1 / 6

Am Montagabend fanden sich bei der Heiliggeistkirche rund 500 Menschen zu einer Spontan-Demonstration ein, um ihre Solidarität mit der Crew der Sea-Watch 3 und allen Flüchtlingen zu bekunden, wie ein Reporter vor Ort berichtet. Dies, nachdem am 29. Juni Carola Rackete, die Kapitänin der Sea-Watch 3, festgenommen worden war. Sie war zuvor ohne Erlaubnis der Behörden und mit rund 40 Geflüchteten in den Hafen von Lampedusa eingelaufen und direkt nach ihrer Ankunft abgeführt worden.

Das Motto der Kundgebung in Bern lautete: «Festung Europa einreissen!». Angeführt von einigen Vermummten zogen die Demonstrierenden vom Bahnhof über Bärenplatz, Marktgasse und Zeughausgasse bis zur Reitschule, was zu Verkehrsbehinderungen führte:

Die Verhaftung der Deutschen Rackete sorgte europaweit für Empörung; bei einer Spendenaktion der TV-Moderatoren Jan Böhmermann und Klaas Heufer-Umlauf zugunsten der Flüchtlingsrettungsorganisation Sea-Watch und Carola Rackete kam über eine Million Euro zusammen.

Dieser Artikel wurde automatisch auf unsere Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch