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Der Abend des toten Dichters

Uwe Schönbeck nähert sich in seinem literarischen Kabarettprogramm «Uwe – alleine mit Heine» dem deutschen Dichter Heinrich Heine an. Das macht Spass.

Uwe Schönbeck verleiht der Dichtung von Heine neuen Pep.
Uwe Schönbeck verleiht der Dichtung von Heine neuen Pep.
Christoph Hoigné / zvg

Wären nur die Deutschstunden im Gymnasium so unterhaltsam gewesen! Eine Qual war es, Heinrich Heines Gedicht «Die schlesischen Weber» Zeile für Zeile zu analysieren. «Deutschland, wir weben dein Leichentuch, / Wir weben hinein den dreyfachen Fluch – / Wir weben, wir weben!» Es nahm kein Ende – dabei hätte damals doch anderes interessiert als der Weberaufstand von 1844.Und jetzt steht dieser Uwe Schönbeck auf der Bühne der Cappella, mit nichts ausser einem Sofa, ein paar Notizen und einem Porträt des Dichters. Eben: «Uwe – alleine mit Heine». Uwe Schönbeck hat sich in seinem fünften Kabarettprogramm kein einfaches Thema ausgesucht. Das sieht man auch am Publikum, das für eine Uraufführung ziemlich bescheiden ist.

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