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Der Berner Stadtrat muss nachsitzen

Das Berner Stadtparlament wird noch nicht in die Sommerferien entlassen. Weil der Stadtrat mit den Traktanden arg im Verzug ist, sind drei Zusatzsitzungen nötig. Die erste diesen Donnerstag.

Ursula Marti leitet dieses Jahr den Stadtrat.
Ursula Marti leitet dieses Jahr den Stadtrat.
Christian Pfander

Diesen Donnerstag muss der Berner Stadtrat zum ersten Mal nachsitzen. Weil er mit seiner politischen Arbeit im Verzug ist, sind insgesamt drei Zusatzsitzungen nötig – die erste von ihnen übermorgen. Sie wolle nicht dramatisieren, sagt Stadtratspräsidentin Ursula Marti (SP). «Aber wenn wir in Bern längerfristig den 14-täglichen Sitzungsrhythmus beibehalten wollen, müssen wir über begleitende Massnahmen nachdenken, mit denen wir die Effizienz steigern können.» Gut hundert Geschäfte lägen bereit, um vom Berner Stadtrat diskutiert und entschieden zu werden. Der Gemeinderat hat diese Traktanden zuhanden des Parlaments verabschiedet. Traktandiert werden können jedoch pro Sitzung nicht beliebig viele. Das 80-köpfige Stadtparlament trifft sich seit 2011 nicht mehr wöchentlich, sondern nur noch alle 14 Tage. Die Sitzungen finden am Donnerstag von 17 bis 19 Uhr sowie von 20.30 bis 23 Uhr statt.

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