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Der Herbst kommt, die Brache bleibt

Vor über einem Jahr wollte der Gemeinderat über das weitere Vorgehen bei der Gaswerkplanung entscheiden. Während er sich damit offensichtlich schwertut, laufen bei der Grundeigen­tümerin Energie Wasser Bern immer mehr Kosten auf.

Das Berner Gaswerkareal ist seit Jahren eine Brache. Obwohl alle Gemeinderatsmitglieder dem Projekt hohe Priorität              einräumen, bringt das Gremium die Planung nicht voran.
Das Berner Gaswerkareal ist seit Jahren eine Brache. Obwohl alle Gemeinderatsmitglieder dem Projekt hohe Priorität einräumen, bringt das Gremium die Planung nicht voran.
Andreas Blatter

Fast alle Parteien wollen, dass in Bern neue Wohnungen gebaut werden, und die Idee, dafür das Gaswerkareal oberhalb des Marzilibads zu nutzen, findet weit­herum Zustimmung. Entstehen könnte ein Quartier an bester ­Lage für 500 bis 1000 Bewohnerinnen und Bewohner. Hinzu kommt die Verpflichtung von Energie Wasser Bern (EWB), die kontaminierte Brache rasch zu sanieren. Um dies möglichst ­wirtschaftlich zu tun, will der städtische Energieversorger das Areal gleichzeitig für eine Überbauung entwickeln.

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