Zum Hauptinhalt springen

Der Klee-Ausstellung in Japan droht das vorzeitige Aus

Die Erdbebenkatastrophe in Japan hat auch Auswirkungen auf das Zentrum Paul Klee: Das Museum betreut zurzeit in Kyoto eine Schau mit Werken aus der Berner Sammlung. Eine Ausstellung im Mai in Tokio könnte sogar abgesagt werden.

Einen Tag nach dem verheerenden Erdbeben vom letzten Freitag wurde im National Museum of Modern Art in Kyoto eine Klee-Ausstellung eröffnet – rund 130 Aquarelle, Zeichnungen und Gemälde sind für diese Zusammenarbeit mit dem Zentrum Paul Klee (ZPK) von Bern nach Japan gereist. Am Tag vor der Vernissage bebte auch im rund 500 Kilometer vom Krisengebiet entfernten Kyoto die Erde, doch für die Menschen und die Kunstwerke bestand zu keinem Zeitpunkt ein Risiko.

Wie üblich, sind die Leihgaben aus Bern gegen Naturkatastrophen und Folgeschäden – wie etwa durch einen Tsunami – versichert, jedoch nicht gegen radioaktive Strahlung. Entsprechend beunruhigt sind die beteiligten Museen sowie die anderen, vom ZPK betreuten Leihgeber über die neusten Entwicklungen rund um das Atomkraftwerk Fukushima. Zurzeit schätzt die japanische Kuratorin der Schau, Yuko Ikeda, die radioaktive Gefährdung der Kunstwerke allerdings als gering ein, und auch das EDA bezeichnet die Lage momentan als nicht alarmierend.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.