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Der Sturm nach dem Sturm

Belpberg

Vor anderthalb Jahren fegt Sturm Burglind durch den kleinen Chiefferewald. Als in diesem Frühling die Forstarbeiter aufräumen, kommt es zum Streit.

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Johannes Reichen

Ruedi Wüthrich ist ausser sich. Es ist Donnerstag, der 21. März, seit ein paar Tagen sind im Chiefferewald oberhalb seines Hauses Forstarbeiter am Werk. Wüthrich wohnt mit seiner Frau in Heitern bei Toffen. Er habe nichts gegen nachhaltigen Holzschlag und nichts gegen die Arbeiter, sagt er. «Aber wenn das so weitergeht, ist der Belpberg in zehn Jahren kahl.» Seine Frau weine schon den ganzen Tag. «Diesen Wald werden wir nie mehr so erleben, wie er mal war.»

Berner Zeitung

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