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Der Tamile ist in kritischem Zustand

Dem Tamilen, der seit über zwei Wochen einen Hungerstreik durchzieht, geht es sehr schlecht. Doch er will weiter hungern.

Aus Protest gegen den Menschenmord in Sri Lanka ist der Tamile Krishna Ambalavanar seit über zwei Wochen im Hungerstreik. Er liegt im Psychiatriezentrum Münsingen (PZM). Dort stellten ihm die Ärzte letzte Woche das Ultimatum zu trinken, sonst hätte er die Klinik verlassen müssen. «Es geht ihm sehr schlecht, er ist abgemagert und seine Stimme ist schwach», erzählte gestern Maheswaran Velauthapillai vom Tamilen Forum Schweiz, nachdem er ihn in Münsingen besucht hatte. Seine Familie versuche ihn immer noch vom Fasten abzubringen, meinte Velauthapillai. Doch Krishna wolle seinen Hungerstreik unbedingt weiterführen. «Sein Zustand wird von Tag zu Tag kritischer, wenn er nicht bald isst, wird er nur noch einige Tage am Leben bleiben», sagt Maheswaran Velauthapillai. Am Freitagnachmittag, um 14 Uhr, soll in Genf eine nationale Kundgebung gegen den Völkermord in Sri Lanka durchgeführt werden.

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