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Der Tunnelbau stockt

Die Tunnelarbeiter befinden sich immer noch in einer geologischen Störzone. Das Vortriebssystem musste mehrmals angepasst werden. Eine Inbetriebnahme Ende 2016 ist fraglich.

Das Portal zum Rosshäuserntunnel: Acht Monate nach dem Beginn des Untertagbaus reicht der Tunnel erst 135 Meter in den Berg.
Das Portal zum Rosshäuserntunnel: Acht Monate nach dem Beginn des Untertagbaus reicht der Tunnel erst 135 Meter in den Berg.
Stefan Anderegg

Seit rund einem Monat wird im neuen Rosshäuserntunnel wieder gesprengt. Doch nach wie vor kommen die Tunnelarbeiter auf der Grossbaustelle der BLS nur sehr langsam voran. Das lockere Gestein beim Ostportal macht den Mineuren zu schaffen. «Sie befinden sich noch immer in einer geologischen Störzone», sagt BLS-Sprecherin Daniela Flückiger. Aus diesem Grund muss die Tunneldecke zusätzlich abgesichert werden. Das braucht Zeit.

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