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Die 23-Millionen-Franken-Strategie

Neu bauen, umbauen, rückbauen, sanieren: Der Gemeinderat von Grosshöchstetten plant im Liegenschaftsbereich den ganz grossen Wurf. Und er scheut sich nicht, zu sagen, was das alles kostet.

Variante VZ5A heisst das Papier, welches Grosshöchstettens Ortsbild dereinst umpflügen könnte. So sperrig der Name, so konkret der Inhalt. Turnhallen, Schulhäuser, Gemeindehäuser, Badi: Das gesamte Liegenschaftsportfolio der Gemeinde soll einer Totalrevision unterzogen werden (siehe Tabelle). Ein teures Unterfangen: Knapp 23 Millionen Franken stehen zur Diskussion.

«Wir sind uns bewusst, dass das ein sehr ambitioniertes Projekt ist», sagt Magnus Furrer (Freie Wähler), Gemeinderat und Leiter des Ressorts Bau und Liegenschaften. Ambitioniert ist der Plan nicht nur mit Blick auf die Finanzen, sondern auch bezüglich der zeitlichen Umsetzung. So soll die Dreifachturnhalle, das 10 Millionen Franken teure Herzstück des Projekts, bereits Ende 2021 fertiggestellt sein. Auch die Sanierung des Sekundarschulhauses und der Rückbau der Badi wären dann schon passé. In Zahlen würde das heissen: 14,1 Millionen sind Ende 2021 verbaut. Nur: Wer soll das alles bezahlen?

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