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Die Aare nagt am neuen Ufer

Das neu verbaute Aareufer bricht bereits nach kurzer Zeit wieder ab. Beim Kanton bleibt man allerdings ruhig: Der Fluss dürfe durchaus etwas arbeiten, heisst es.

Die Kraft der Aare ist unübersehbar: Nur drei Jahre nach der grossen Ufersanierung rutschen Bäume und ein Picknicktisch dem Wasser zu.
Die Kraft der Aare ist unübersehbar: Nur drei Jahre nach der grossen Ufersanierung rutschen Bäume und ein Picknicktisch dem Wasser zu.
Urs Baumann

Bäume kippen ins Wasser, der Picknicktisch auf dem Brätliplatz ebenso. Unübersehbar nagt die Aare an ihrem Ufer, hier, wo der Weg vom Parkplatz Wehrliau zum Aarebad von Muri führt.

Erst vor drei Jahren hat der Kanton an dieser Stelle den Fluss auf einer längeren Strecke aufwendig saniert, im letzten und im laufenden Jahr folgte die gegenüberliegende Seite auf Boden von Kehrsatz und Belp. Alles in allem gut 21 Millionen Franken haben Bund, Kanton und Gemeinden für das Projekt, bewilligt, das den Schutz vor Hochwassern verbessern und der Aare ein natürlicheres Bett zurückgeben sollte.

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