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Die Eisbahn steuert auf einen neuen Rekord zu

Noch für eine Woche ist die Eisbahn auf dem Bundesplatz offen. Die Betreiber sind zufrieden, die Eisbahn ist auf Rekordkurs. Dennoch reiche es am Schluss nur für eine schwarze Null.

Noch bis zum 19. Februar ist die Eisbahn auf dem Bundesplatz geöffnet.
Noch bis zum 19. Februar ist die Eisbahn auf dem Bundesplatz geöffnet.
Stefan Anderegg

Sie gehört mittlerweile zum Winter in der Stadt Bern: die Eisbahn auf dem Bundesplatz. Noch für eine weitere Woche können Schlittschuhläuferinnen und Schlittschuhläufer aller Altersklassen auf der kleinen Eisbahn zwischen Nationalbank und Bundeshaus ihre Runden drehen. In zehn Tagen wird die mobile Eisbahn wieder abgebaut.

Bereits kurz vor Schluss ziehen die Betreiber eine positive Bilanz. «Wir sind auf Rekordkurs», sagt Theo Bertschi, der die Eisbahn diese Saison bereits zum fünften Mal gemeinsam mit Mario Imhof und Jimy Hofer betreibt. Was die Eisfläche betrifft, werde man bis nächsten Sonntag voraussichtlich die Marke von 40'000 Besuchern knapp überbieten.

Noch besser lief aber diese Saison die Eisbahnbeiz. Der Rekordwert von 6500 verkauften Fondues aus dem Vorjahr wackelt. «Die Auslastung der Eisbahnbeiz liegt im Schnitt bei 70 Prozent», so Theo Bertschi. An vielen Abenden sei das Zelt voll, auch am Mittag laufe das Geschäft gut. Mario Imhof sagt: «Wir haben viele Stammgäste, unsere Beiz ist zu einem beliebten Treffpunkt geworden.»

Zu kalt zum Schlittschuhlaufen

In dieser Saison gab es im Vergleich zu früheren Jahren weniger Regen, dafür aber eine Kälteperiode, wie sie Bern seit Jahrzehnten nicht mehr erlebt hat. Die Erfahrung lehrt nun, dass nicht nur Regen, sondern auch Kälte das Publikum von einem Besuch auf der Eisbahn abhält. «Als es lange sehr kalt war, wollten die Leute nicht unbedingt Schlittschuh laufen», erklärt Theo Bertschi.

Trotz dem Erfolg haben die drei Betreiber der Eisbahn keine Ausbaupläne für das nächste Jahr. Eine Expansion sei schon aus Platzgründen ausgeschlossen. Weil seit dem Vorjahr Sponsoren abgesprungen sind, bleibe am Schluss kaum mehr als eine schwarze Null übrig. «Wir suchen bereits wieder nach Sponsoren für die nächste Saison», so Bertschi.

(rah)

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