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«Die Marktgasse braucht laufenden Unterhalt»

Ein Jahr lang hat das Tiefbauamt Bern an der Haltestelle Bollwerk die Pflästerung für die Marktgasse getestet. Mit dem Projekt konnten Erkenntnisse für die Sanierung gewonnen werden, wie ein Beitrag von Radio Bern1 zeigt.

2011 errichtet: Das Testfeld musste für ein Jahr die Belastung von 1500 Bussen pro Woche aushalten und Erkenntnisse für die Sanierung der Marktgasse liefern.
2011 errichtet: Das Testfeld musste für ein Jahr die Belastung von 1500 Bussen pro Woche aushalten und Erkenntnisse für die Sanierung der Marktgasse liefern.
Urs Baumann

Wer sich an der Haltestelle am Berner Bollwerk umsieht, dem springt ein abgenützter und kaputter Belag ins Auge. Dieser Belag sollte dem Tiefbauamt als Test für die Sanierung der Marktgasse dienen.Doch ist der desolate Zustand der Pflästerung ein schlechtes Omen für die Marktgasse-Sanierung? Keineswegs, sagt Reto Zurbuchen vom Tiefbauamt Bern gegenüber Radio Bern1, diese Schäden hätten nichts mit der Marktgasse zu tun. Denn die Testphase am Bollwerk ist bereits seit dem letzten Sommer abgeschlossen.

«Wir haben seit einem Jahr keinen Unterhalt mehr gemacht an dieser Haltestelle und sie bewusst kaputt gehen lassen», erklärt Zurbuchen den Zustand des Belags. Deshalb sei die Situation nicht mit derjenigen in der Marktgasse vergleichbar. In der Marktgasse werde eine offene Pflästerung verwendet, welche laufenden Unterhalt benötigt, so Zurbuchen.

«Richtige Annahmen für das Projekt Marktgasse getroffen»

Die Haltestelle Bollwerk habe die nötigen Erkenntnisse geliefert und dadurch wäre das Geld für eine Sanierung des Testbelags am falschen Ort verwendet worden, führt der Leiter der Projektierung und Realisierung des Tiefbauamts weiter aus und gibt sich optimistisch: «Der Testbelag hat gezeigt, dass die technischen Annahmen, die für das Projekt Marktgasse getroffen worden sind, die richtigen gewesen waren.»

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