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Die Möbelfabrik schrumpft

Die Möbelfabrik Fraubrunnen AG stellt einen Betriebszweig ein und spricht Kündigungen aus. Verantwortlich macht sie den tiefen Eurokurs. Voraussichtlich 18 Angestellte müssen bis Ende Herbst gehen.

Der tiefe Eurokurs – er machte der Möbelfabrik Fraubrunnen AG schon im Jubiläumsjahr 2012 zu schaffen. Mit den damals üblichen 1.20 Franken pro Euro könne man mehr schlecht als recht leben, besser wären 1.30 Franken, liessen die Verantwortlichen zum 100. Geburtstag ihrer Firma verlauten.

Nun ist der Eurokurs Anfang Jahr noch weiter gefallen und pendelt aktuell um 1.05 Franken herum. Für die Möbelfabrik ist das definitiv zu wenig. «Die Geschäftsleitung (...) muss reagieren und ihre Kosten den neuen Verhältnissen anpassen», steht in einer Mitteilung von gestern. «Die Folge ist unter anderem ein massiver Personalabbau.» Von den 70 Angestellten werde etwa ein Drittel bis die Hälfte die Kündigung erhalten.

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