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Die neue Post gefällt nicht allen

Seit einigen ­Tagen läuft der Betrieb bei der neuen Post-Parc-Poststelle beim Berner Bahnhof. Wie kommt die grösste Filiale der Schweiz bei den Kunden an? Wir haben nachgefragt.

Markus Lauber, Bern: Mich stört vor allem die Parkplatzsituation hier. Um einen Brief aufzugeben, für den ich drei Minuten in der Schlange gestanden habe, zahle ich beim Kurzparking bereits 1.40 Franken. Das geht doch einfach nicht. Ausserdem finde ich den Zugang in die Poststelle nicht optimal, die Eingangstüren sind viel zu klein für eine solch grosse Eingangsfront. In der Post drin wollte ich kurz auf die Toilette, die gibt es aber hier offenbar nicht. Die Wartezeiten sind aber ganz okay, man sollte sich ja im Leben sowieso etwas mehr Zeit nehmen für alles, finde ich.
Markus Lauber, Bern: Mich stört vor allem die Parkplatzsituation hier. Um einen Brief aufzugeben, für den ich drei Minuten in der Schlange gestanden habe, zahle ich beim Kurzparking bereits 1.40 Franken. Das geht doch einfach nicht. Ausserdem finde ich den Zugang in die Poststelle nicht optimal, die Eingangstüren sind viel zu klein für eine solch grosse Eingangsfront. In der Post drin wollte ich kurz auf die Toilette, die gibt es aber hier offenbar nicht. Die Wartezeiten sind aber ganz okay, man sollte sich ja im Leben sowieso etwas mehr Zeit nehmen für alles, finde ich.
Beat Mathys
Hasan Candan, Luzern: Ich habe mitbekommen, dass die neue Post eröffnet hat, und wollte mal vorbeischauen. Von aussen wirkt das Gebäude sehr pompös und modern, so als müsse die Post hier richtig Präsenz markieren. Ich finde aber nicht, dass es schlecht aussieht, mir als Biologiestudent hätte ein bisschen Grün aber besser gefallen. Innen sieht es ein wenig aus wie im Warenhaus Loeb, und die niedrige Decke passt nicht zum grosszügigen Vorplatz. Auch dass es drinnen etwas verwinkelt ist, finde ich unpassend.
Hasan Candan, Luzern: Ich habe mitbekommen, dass die neue Post eröffnet hat, und wollte mal vorbeischauen. Von aussen wirkt das Gebäude sehr pompös und modern, so als müsse die Post hier richtig Präsenz markieren. Ich finde aber nicht, dass es schlecht aussieht, mir als Biologiestudent hätte ein bisschen Grün aber besser gefallen. Innen sieht es ein wenig aus wie im Warenhaus Loeb, und die niedrige Decke passt nicht zum grosszügigen Vorplatz. Auch dass es drinnen etwas verwinkelt ist, finde ich unpassend.
Beat Mathys
Alois Ochsner, Wabern: Mich stört eigentlich vor allem der Zugang zur neuen Filiale. Ich habe eine Frau mit einem Einkaufstrolley gesehen, die fast nicht zur Post gelangte, weil sie nur über Treppen erreichbar ist. So erschwert die Post den Zugang für viele Leute, das finde ich daneben. Ich finde den Eingang auch zu versteckt, und er ist meiner Meinung nach nicht ausführlich genug sichtbar gemacht worden. Dafür dass es ein neues Gebäude ist, finde ich es zu wenig funktional umgesetzt.
Alois Ochsner, Wabern: Mich stört eigentlich vor allem der Zugang zur neuen Filiale. Ich habe eine Frau mit einem Einkaufstrolley gesehen, die fast nicht zur Post gelangte, weil sie nur über Treppen erreichbar ist. So erschwert die Post den Zugang für viele Leute, das finde ich daneben. Ich finde den Eingang auch zu versteckt, und er ist meiner Meinung nach nicht ausführlich genug sichtbar gemacht worden. Dafür dass es ein neues Gebäude ist, finde ich es zu wenig funktional umgesetzt.
Beat Mathys
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Anfang Woche öffneten sich die Türen der neuen Poststelle im Post-Parc. Nach fünf Jahren ­Bauzeit wurde die ehemalige Schanzenpost beim Bahnhof am Montag eingeweiht. In der Eingangshalle, die 500 Quadratmeter umfasst, finden 18 Schalter Platz. Mit diesen Dimensionen ist diese Post die grösste der Schweiz und löst damit die Sihlpost in Zürich ab.

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