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«Die Pläne waren nur Farbkleckse»

Mit seiner Abstimmungsbeschwerde gegen die Ortsplanung in Worb hält Christian Bernhart Gemeinderat und Parteien auf Trab. Erstmals äussert sich der Beschwerdeführer in der Öffentlichkeit.

Der Rüfenachter Journalist und Englischlehrer Christian Bernhart (61) verlangt eine transparentere Information des Gemeinderats.
Der Rüfenachter Journalist und Englischlehrer Christian Bernhart (61) verlangt eine transparentere Information des Gemeinderats.
Urs Baumann

Herr Bernhart, wohnen Sie eigentlich gerne in Rüfenacht? Christian Bernhart: Sicher. Der Dentenberg macht den Charme von Rüfenacht aus. Rüfenacht liegt in der Abendsonne, und fünf Minuten von meiner Haustüre entfernt habe ich einen fantastischen Blick auf Eiger, Mönch und Jungfrau.

Mit Ihrer Beschwerde gegen die Abstimmung haben Sie sich jedoch unbeliebt gemacht. Ich erlebe tatsächlich die eine oder andere gehässige Reaktion. Es war aber anfänglich nicht meine Absicht, die Beschwerde selber einzureichen. Ich wollte, dass dies Worber tun, die politisch aktiv sind. Ich habe mehrere Politiker darauf aufmerksam gemacht, dass die Abstimmungsbotschaft ungenügend ist. Die Parteien und die Gegner der Ortsplanung wollten den juristischen Weg jedoch nicht einschlagen. Meine Beschwerde ist demokratisch: Wenn die Bürger abstimmen sollen, müssen sie umfassend informiert werden.

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