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Die Rache der geprellten Domina

Weil der Mann nicht für bezogene sexuelle Dienste bezahlte, rächte sich die Geprellte. Im Internet bestellte sie auf seine Rechnung Waren für 2200 Franken. Dafür ist sie nun verurteilt worden.

Weil ein Mann seine bezogenen Dominadienste nicht bezahlt hatte, erlebte er eine Überraschung. (Symbolbild)
Weil ein Mann seine bezogenen Dominadienste nicht bezahlt hatte, erlebte er eine Überraschung. (Symbolbild)
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Die 28-Jährige hat Anfang Jahr bei einem Grossverteiler Lebensmittel im Wert von 2200 Franken per Internet bestellt und zu sich nach Hause liefern lassen; die Rechnung dafür bezahlte ein anderer. Ein Mann, der behauptete, er kenne die Dame gar nicht.

Offenbar passierte das nicht zum ersten Mal. Bereits Anfang Jahr flatterte bei ihm eine Rechnung eines Bettwarengeschäfts rein. Auch dort hatte er nichts bestellt. Auf seine Intervention hin habe das Geschäft die Bestellung annulliert. Der Mann erstattete daraufhin Anzeige.

Die Polizei fokussierte ihre Ermittlungen auf eine Frau, die im Freiburger Seebezirk wohnt. In einer Befragung gab diese zu, die Bestellungen aufgegeben zu haben. Der Mann habe aber davon gewusst. Denn die bestellten Waren seien als Bezahlung gedacht gewesen.

Wenige Jahre zuvor habe es zwischen ihnen ein spezielles sexuelles Verhältnis gegeben: Für ihre Dominadienste habe der Mann ihr eine Bezahlung «in Sach­waren» versprochen. Der Mann kenne sie wohl nicht unter ihrem richtigen Namen, sondern unter ihrem Pseudonym «Laetitia».

Die Untersuchungsbehörden konfrontierten den Mann mit diesen Informationen, woraufhin er die sexuelle Beziehung zugab. Er erklärte aber, für die Liebesdienste 200 Franken bezahlt zu haben. Eine längerfristige Vereinbarung, wie sie die Frau an­geboten habe, sei er nicht eingegangen. Wegen des verlangten Preises habe er abgelehnt. Die Freiburger Staatsanwaltschaft verurteilte die Frau nun zu achtzig Stunden gemeinnütziger Arbeit. Die Strafe wurde bedingt ausgesprochen.

im/FN

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