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Die Scherereien

Hulda Hotz stand einmal selbst unter Mordverdacht. Und sie war Opfer eines brutalen Überfalls. Zwei Jahre vor ihrem Tod wurde sie von einem Freier misshandelt und beraubt.

Obwohl dieser «ihr Gesicht stark verunstaltete, meldete sie den Vorfall nicht der Polizei. Sie wollte keine Scherereien haben.»

Der zehnseitige Bericht von Wachtmeister Hubacher berichtet von etlichen «Scherereien». Als 16-Jährige wird sie 1915 «angeblich wegen Diebstahls eines Rings» für vier Jahre in die Mädchenerziehungsanstalt Wangen bei Dübendorf «interniert». 1931 wird sie «wegen Beschimpfung» bestraft; 1934 muss sie für zwölf Monate in die Frauenarbeitsanstalt Hindelbank «wegen liederlichen und unsittlichen Lebenswandels sowie Müssigganges». 1941, ein Jahr nach dem Tod

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