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Die Wäsche

Zwei Tage nach dem Mord erhält Polizist Fischer einen Anruf von der Wäscherei Niederhauser.

Ein «dubioser Bursche namens Beyer» habe schmutzige Kleider zum Waschen abgegeben, darunter würden sich eine Unterhose, am Bund mit Blut verschmiert, sowie blutige Nastücher befinden. Peter Beyer, ein lediger Maler, ist der Polizei «als Sittlichkeitsdelinquent bekannt». Die Wäsche wird sogleich vom Erkennungsdienst sichergestellt, und der Gefreite Werlen begibt sich an den Wohnort von Beyer: ein Zimmer an der Wiesenstrasse 62 bei einer Frau Perrot. Diese erklärt, Beyer nächtige seit circa zehn Tagen nicht mehr in seinem Zimmer, sondern bei einer Frau in Ostermundigen.

In Zusammenarbeit mit Wachtmeister Graber von der Kantonspolizei Bern wird diese Frau als Marta Liechti, Hilfsarbeiterin, identifiziert und schon tags darauf an ihrem Arbeitsort befragt. «Ich habe Beyer am 26.8. im Kasino in Bern kennen gelernt, und seither hat er bei mir Unterkunft gefunden. Am Sonntag, 3.9., befand ich mich in Begleitung von Beyer bis gegen 20 Uhr an der Mattenhofkilbi in Bern. Dann begaben wir uns zu meiner Schwester an die Bolligenstrasse 31 und nahmen dort das Abendessen ein. Anschliessend tranken wir noch etwas im Restaurant Beaulieu, und um 23.30 Uhr kehrten Beyer und ich in meine Wohnung zurück und begaben uns zu Bette. Beyer schlief in meinem Schlafzimmer.» Peter Beyer befindet sich in der Wohnung von Marta Liechti, seine Aussagen stimmen mit ihren überein.

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