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Die Wald-Frage

Je mehr sich der Wald ausbreitet, desto öfter stellt sich die Frage: Wo hört der Wald auf und wo beginnt die Bauzone? Im Steingrüebli, wo in Waldnähe 22 Eigentumswohnungen gebaut werden sollen, gehen die Meinungen weit auseinander.

Sind diese Bäume Wald und damit zu nahe am Bauvorhaben? Anwohner Erich Gehri findet «Ja», das kantonale Waldamt sagt «Nein».
Sind diese Bäume Wald und damit zu nahe am Bauvorhaben? Anwohner Erich Gehri findet «Ja», das kantonale Waldamt sagt «Nein».
Christian Pfander

Erich Gehri steht am Hang, an dem jahrein, jahraus Schafe geweidet haben. Jetzt ist der Hang ausgesteckt mit Bauprofilen – die äussersten stehen neben den letzten Bäumen des Steingrüebliwaldes. «Das geht doch nicht», sagt Anwohner Gehri.

Laut kantonalem Gesetz müsste der Abstand von einem Bauprojekt zum Waldrand mindestens 30 Meter betragen. «Trotzdem scheint dieses Projekt die Behörden nicht zu stören.»Gemeint ist das Bauprojekt der Frutiger AG im Steingrüebli in Ostermundigen.

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