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Egger spielt den Ball den Gemeinden zu

Nach dem Nein zum Tram nach Ostermundigen und Köniz werden die Gremien, die das Projekt vorangetrieben haben, aufgelöst. Gleichzeitig will der Kanton von den drei betroffenen Gemeinden wissen, wie es weitergehen soll.

Barbara Egger weist den Gemeinden den Weg: Sie sollen bestimmen, wie es nach dem Nein zum Tram Region Bern weitergehen soll.
Barbara Egger weist den Gemeinden den Weg: Sie sollen bestimmen, wie es nach dem Nein zum Tram Region Bern weitergehen soll.
Susanne Keller

Nun sind die Gemeinden am Zug. Das ist das Signal, das die kantonale Verkehrsdirektion mit Regierungsrätin Barbar Egger (SP an der Spitze gestern nach dem Nein zur Tramlinie Ostermundigen–Bern–Köniz aussandte.

In einem knappen Communiqué teilte sie mit, dass die eigens für das 530-Millionen-Projekt ins Leben gerufenen Gremien nun aufgelöst würden – und machte zugleich klar: Die Probleme, die mit dem Umbau der heutigen Buslinie 10 auf Tram behoben werden sollten, bleiben unverändert bestehen. Vor diesem Hintergrund müssten die drei Gemeinden «nun eine Auslegeordnung vornehmen und zusammen mit dem Kanton nach Lösungen suchen».

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