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Ein Galgen gegen die Pauschalbesteuerung

Die Juso Stadt Bern hat am Samstag beim Käfigturm in Bern einen Galgen aufgestellt und damit für die Abschaffung der Pauschalbesteuerung geworben.

Mit dieser Aktion versuchte die Juso Stadt Bern, für die Abschaffung der Pauschalbesteuerung zu mobilisieren.
Mit dieser Aktion versuchte die Juso Stadt Bern, für die Abschaffung der Pauschalbesteuerung zu mobilisieren.
zvg

«Mit ihren Steuern finanzieren die Normalverdienenden die Lebensqualität der Superreichen mit und kompensieren die Millionenausfälle, welche die Pauschalsteuer verursacht», findet Matteo Langenegger, Vorstandsmitglied der Juso Stadt Bern. Er und einige seiner Parteigenossen hängten daher einen symbolischen Steuerzahler an den Galgen.

Zusätzlich haben die Juso-Mitglieder mit Flyern für ein Ja zur Abschaffungsinitiative der Pauschalbesteuerung geworben, über die das Stimmvolk am 30. November entscheidet. «Es kann nicht sein, dass auf der einen Seite das nächste Sparpaket schon geschnürt ist, beim Service Public, sprich Bildung, öffentlichen Verkehr und Gesundheitswesen gespart wird und auf der anderen Seite reiche Ausländer pauschalbesteuert werden», sagt auch Tamara Funiciello, Co-Präsidentin der Juso Kanton Bern.

Wie die Juso in einer Mitteilung schreibt, verstosse die Pauschalsteuer gegen die Steuergerechtigkeit. «Ein Steuersystem, das wohlhabenden Ausländern erlaubt, Steuern zu unterschlagen und gleichzeitig alle Kosten auf die ordentlichen Steuerzahler abwälzt, ist undemokratisch und verantwortungslos.»

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