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Ein Märtyrer und ein schiefer Turm

Schlicht, aber markant, und trotz ihres jungen Alters bereits unter Denkmalschutz – vor 60 Jahren ist die Stephanuskirche gebaut worden. Sie erinnert noch heute an die Zeit des Kalten Krieges.

Links eine Fentserfront, vorne eine graue Wand, und über allem ein zeltartiges Dach: das Innere der Kirche im Spiegel.
Links eine Fentserfront, vorne eine graue Wand, und über allem ein zeltartiges Dach: das Innere der Kirche im Spiegel.
Manuel Zingg

Das Innere der Kirche wirkt einfach und schlicht. Wie ein grosses Zelt spannt sich die Decke über den hohen Raum. Beton, Stein und Holz prägen das Bild – und natürlich Glas, denn nicht ohne Grund ist es hier so hell: Die linke Seitenwand ist eine einzige Fensterfront.

Einfach und schlicht. Das ist das Konzept dieser Kirche, die heuer 60 Jahre alt wird und im Spiegel ob Köniz steht. Kein überbordender Schmuck stört die Ruhe, die dieses vom einheimischen Architekten Olivier Moser geschaffene Bauwerk ausstrahlt. Der Blick richtet sich nach vorn zur grossen grauen Wand. Einzig das Trio von Kanzel, Abendmahlstisch und Taufstein sorgt davor ein Stück weit für Leben.

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