Ein Teil der Brandopfer kann zurück in die Wohnung

Bern-Bethlehem

Die drei von einem Dachstockbrand betroffenen Wohnblocks können weiter bewohnt werden. Am Freitag kann ein Teil der Mieter wieder einziehen.

Am Samstagabend hing dichter Rauch über Bethlehem.
Stefan Schnyder@schnyderlopez

Für Cem Taninmis sind es hektische Tage. Er verwaltet mit seiner Immobilienfirma die drei Wohnblocks an der Looslistrasse in Bern-Bethlehem, bei denen es am Samstagabend zu einem verheerenden Dachstockbrand kam.

In der Zwischenzeit ist etwas klarer, wie es für die Mieter weitergeht: «Unsere Abklärungen haben ­ergeben, dass die Statik der drei Häuser intakt ist», sagt Taninmis auf Anfrage.

Das ist für einen Teil der Mieter eine positive Nachricht, denn sie können am Freitag zurück in ihre Wohnung. Das trifft für die Mieter der Wohnungen im Untergeschoss, im Hochparterre, im ersten und im zweiten Stock zu. Insgesamt können 22 Miet­parteien zurück in ihre Wohnung.

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Allerdings: Bei den ­Wohnungen im zweiten Stock sind Wasserschäden entstanden. In diesen liess ­Taninmis Trocknungsgeräte installieren. Zudem führte das Feuer in diesen Wohnungen zu Russschäden. Wie stark die ­Möbel und der übrige Hausrat der Mieter in Mitleidenschaft gezogen wurden, bleibt ­unklar.

Sechs zerstörte Wohnungen

Vom Brand am stärksten ­betroffen sind die Mieter der sechs Dachwohnungen. «Diese Wohnungen sind verloren», ­bestätigt Taninmis, was bereits am Sonntag ­offensichtlich war. Die Mieter ­haben alles verloren, was in ihrer Wohnung war. Die Versicherungen haben ihre ­Abklärungen zur Schaden­summe aufgenommen. «Wir ­wollen allen Mietern, die ihre Wohnung ver­loren haben, eine Ersatz­lösung anbieten», betont ­Taninmis.

Seine nächste Herausforderung besteht darin, möglichst rasch ein Ersatzdach erstellen zu lassen, damit es bei Nieder­schlägen nicht in die Wohnblocks ­regnet.

Ermittlungen laufen

Die Spezialisten der Kantonspolizei haben bereits am Samstag­abend Ermittlungen aufgenommen, um die Brand­ursache festzustellen. Das Ergebnis der Untersuchung stand am Mittwoch noch aus.

Berner Zeitung

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