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Ein Tunnel soll das Nadelöhr beim Wankdorf entlasten

Im Wylerfeld blockieren Züge einander, weil sie Gleise kreuzen müssen. Ein Tunnel soll ab Ende 2022 das Wylerfeld entflechten und damit etwa den Viertelstundentakt auf dem S-Bahnnetz ermöglichen.

Für den 270-Millionen-Bau muss auch der Bahnhof Bern-Wankdorf angepasst werden.
Für den 270-Millionen-Bau muss auch der Bahnhof Bern-Wankdorf angepasst werden.
BZ Archiv/Tomas Wüthrich
900 Züge verkehren täglich, teilweise überschneiden sich die Fahrwege der Züge. Solche sogenannten Abkreuzungskonflikte schränken die Kapazität ein. Dafür soll ein Tunnel die Lösung sein.
900 Züge verkehren täglich, teilweise überschneiden sich die Fahrwege der Züge. Solche sogenannten Abkreuzungskonflikte schränken die Kapazität ein. Dafür soll ein Tunnel die Lösung sein.
BZ Archiv/Susanne Keller
zvg/SBB
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Das Wylerfeld im Norden der Stadt Bern ist ein Nadelöhr im Bahnbetrieb: Täglich rattern hier 900 Züge von und nach Olten–Zürich, Biel sowie Thun/ Langnau vorbei. Auf einigen Gleisen fährt heute alle drei Minuten ein Zug, bis 2018 werden es alle zwei Minuten sein. Im Wylerfeld gibt es aber einen Konflikt: Einige Züge fahren zuerst auf den nördlichen Gleisen, müssen dann aber auf die südlichen Gleise gelangen. Dabei überqueren sie zwei Gleise und blockieren damit andere Züge (siehe Grafik).

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