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Ein Verein gegen die BLS-Werkstätte im Chliforst

Der umstrittene Neubau der BLS ist weiter westwärts gerutscht, der Widerstand ist aber nach wie vor gross. Nun haben Anwohner einen Verein gegründet, um das Projekt zu bekämpfen.

Schon als die BLS noch in Riedbach plante, wehrten sich die Anwohner.
Schon als die BLS noch in Riedbach plante, wehrten sich die Anwohner.
Urs Baumann

Mit allen legalen Mitteln wollen Anwohner die geplante BLS-Werkstätte im Westen von Bern verhindern. Sie haben den Verein «ChlyForst Natur pur» gegründet und wollen nötigenfalls bis vor Bundesgericht ziehen. Das teilte der Verein am Dienstag mit. In der BLS-Dialoggruppe will er nicht mitmachen, «solange die Standortfrage nicht geklärt ist».

Der BLS-Verwaltungsrat hatte im November entschieden, die neue Werkstätte im Gebiet Chliforst-Nord zu bauen. Das sei «die beste aller schlechten Lösungen», befand die BLS und folgte damit einer Begleitgruppe, die insgesamt 42 Standorte geprüft hatte.

Anders sieht es der neu gegründete Verein. Baue man die Werkstätte im Chliforst Nord, entstehe eine industrielle Insel. Zugleich verschwinde das einzige grössere, noch unversehrte Naherholungsgebiet der Stadt Bern. Auch würde ein Präjudiz für weitere Grossprojekte im Westen von Bern geschaffen.

BLS und SBB hätten aus Konkurrenzgründen darauf verzichtet, Synergienutzungen zu prüfen. Würden die beiden Bahnen zusammenarbeiten, könnten massive Einsparungen erzielt werden, glaubt der Verein. BLS und SBB führten «einen Machtkampf auf Kosten der Natur».

SDA/mb

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