Ein vielstimmiges Hurra auf die Innovation

Biel

Viel Politprominenz legte am Montag den Grundstein für den Neubau des Switzerland Innovation Park.

<b>Bundesrat Guy Parmelin</b> platziert das Modell des Innovationsparks auf die Schweizer Karte.

Bundesrat Guy Parmelin platziert das Modell des Innovationsparks auf die Schweizer Karte.

(Bild: Keystone)

Stefan von Bergen@StefanvonBergen

Wie legt man einen Grundstein auf eine möglichst innovative Weise? Man habe erst überlegt, ihn von einer Drohne oder einem Roboter in der Baugrube absetzen zu lassen, sagte am Montag Thomas Gfeller, Verwaltungsratspräsident des Switzerland Innovation Park in Biel. Dann habe man sich doch auf einen symbolischen Akt besonnen, erklärte er im Festzelt vor versammelter Polit- und Wirtschaftsprominenz.

Das ging dann so: Eine Schülerin und ein Handwerks-Vizeweltmeister – sie stehen für Jugend und Zukunft – überreichten Bildungs- und Wirtschaftsminister Guy Parmelin (SVP) drei Werkstücke.

Der Bundesrat steckte sie souverän zu einem Modell des geplanten Neubaus zusammen. Dieses platzierte er dann auf eine Reliefkarte der Schweiz aus dem 3-D-Drucker zielsicher am Standort Biel.

Gleich hinter Biels Bahnhof in Richtung See wird in den nächsten zwei Jahren der erste Neubau für den Switzerland Innovation Park (SIP) hochgezogen. Der SIP, ein nationales Netzwerk mit fünf Standorten, verbindet Innovationsforschung und ihre Anwendung durch 185 beteiligte Firmen. In Biel entsteht ein fünfstöckiger Bau mit einer Fläche von 15'500 Quadratmetern.

Die grosse Fabrikationshalle, Labors und Meetingräume werden Bereiche wie 3-D-Druck, Digitalisierung und Industrie 4.0, Medtech sowie Stromspeicherung in Batterien beherbergen.

Der Reigen der Festredner reichte sich das Versprechen der Innovation weiter wie den Stab bei einer Stafette. VR-Präsident Gfeller, Biels Stadtpräsident Erich Fehr (SP) oder der Volkswirtschaftsdirektor Christoph Ammann (SP) referierten meist auf Französisch, um Schlussredner Parmelin sprachlich den roten Teppich auszurollen.

Die aufliegende SIP-Broschüre «Connecting great Minds», nur auf Englisch abgefasst, machte aber klar, was das wahre Idiom der Innovation ist.

Berner Zeitung

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