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Einige Fachmärkte müssen Tannental-Zentrum verlassen

Das Kamata-Gebäude beim Autobahnanschluss Muri darf nicht ausschliesslich durch Fachmärkte genutzt werden. Die nachträgliche Baubeschwerde der SP Muri-Gümligen wurde gutgeheissen. Wer ausziehen muss, ist unklar.

Die gegenwärtige Nutzung des Gebäudes widerspricht den Zonenvorschriften.
Die gegenwärtige Nutzung des Gebäudes widerspricht den Zonenvorschriften.
Valérie Chételat

Anders als die Baubewilligungsbehörde der Gemeinde Muri kommt die Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern (BVE) zum Schluss, dass die geltenden Nutzungsvorschriften die ausschliessliche Verkaufsnutzung nicht zulassen. Sie verlange auch die Ansiedlung von produzierenden Betrieben.

Zonenwidrig ist somit nach Auffassung der BVE nur die ausschliessliche Verkaufsnutzung. Die Bewilligung einzelner Verkaufsgeschäfte in Kombination mit Gewerbebetrieben ist dagegen nicht ausgeschlossen. Welche der eingemieteten Fachmärkte einen anderen Standort suchen müssen, ist noch nicht entschieden.

In Gang gebracht hatte das Verfahren um die Nutzung des Kamata-Gebäudes eine nachträgliche Baubeschwerde der SP Muri-Gümligen. Der Entscheid der BVE kann innert 30 Tagen beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern angefochten werden.

Im Tannental-Zentrum befinden sich beispielsweise Filialen von TopCC, Qualipet und dem dänischen Möbelhersteller JYSK.

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