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Elektronische Auszählung bestand Feuerprobe

Am Wochenende sind in Bern die Stimmzettel erstmals elektronisch ausgezählt worden. Alles lief rund, heisst es bei der Stadt.

Fertig mit der Handarbeit: In der Stadt Bern wurde am vergangenen Wochenende zum ersten Mal elektronisch ausgezählt.
Fertig mit der Handarbeit: In der Stadt Bern wurde am vergangenen Wochenende zum ersten Mal elektronisch ausgezählt.
Keystone

Die erstmals elektronisch erfolgte Auszählung der städtischen Stimmzettel am vergangenen Wochenende habe «einwandfrei funktioniert», sagt Vizestadtschreiberin Christa Hostettler. Während früher rund 250 Helferinnen und Helfer benötigt worden wären, seien am Wochenende nur 80 Personen im Einsatz gestanden.

Diese haben am Samstag die rund 90 Prozent der Stimmcouverts geöffnet und auf Unterschriften geprüft, die schriftlich abgegeben wurden. Die restlichen rund 7000 an der Urne eingeworfenen Stimmzettel wurden am Sonntag durch den ständigen Stimmausschuss kontrolliert. «Und weil alle Abstimmungen von Bund, Kanton und Stadt neu auf dem gleichen Stimmzettel geführt werden, geht es in den Stimmlokalen viel zügiger vorwärts», sagt Hostettler.

Die Vizestadtschreiberin betont, dass das neue Zählverfahren in enger Begleitung der Bundeskanzlei eingeführt worden sei. Das gewählte System stehe in St.Gallen seit 2007 im Einsatz und sei für Bern weiterentwickelt worden. «Das System ist transparenter als die Auszählung von Hand», so Hostettler. Zudem beinhalte es verschiedene Sicherheitsmechanismen, mit welchen Manipulationen bei unbemerkten Hackerangriffen erkannt und verhindert werden könnten.

BZ/hae

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