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Epilepsie-Liga zeichnet Berner Forscher aus

Der Forschungsförderungspreis der Schweizerischen Epilepsie-Liga geht an drei Wissenschaftler des Inselspitals. Sie entwickeln eine Nachweismethode epileptischer Aktivität.

Drei Forscher des Berner Inselspitals wurden ausgezeichnet.
Drei Forscher des Berner Inselspitals wurden ausgezeichnet.
Stefan Anderegg

Drei Forscher des Berner Inselspitals erhalten den Forschungsförderungspreis der Schweizerischen Epilepsie-Liga. Sie erkunden eine innovative Untersuchungsmethode auf Basis der Magnetresonanztomografie (MRI).

Der mit 25'000 Franken dotierte Forschungsförderungspreis 2018 geht an Roland Wiest, Claus Kiefer und Kaspar Schindler vom Berner Inselspital. Die Wissenschaftler entwickeln eine Nachweismethode epileptischer Aktivität, die nicht invasiv ist.

Sie könnte dereinst das etablierte Elektroenzephalogramm (EEG) ergänzen. Dieses misst entweder nur an der Oberfläche oder seine Sensoren müssen unter Narkose implantiert werden.

Vorarbeiten hätten gezeigt, dass sich magnetische Feldeffekte bei Epilepsiebetroffenen im Kernspintomografen messen lassen. Das Projektteam will seine Methode nun systematisch an Patienten mit einem ersten epileptischen Anfall, wenn ohnehin ein MRI ansteht, testen und verbessern.

Die Auszeichnung wurde den drei Preisträgern am Mittwoch im Rahmen der Jahrestagung der Epilepsie-Liga und der Schweizerischen Gesellschaft für klinische Neurophysiologie (SGKN) in Aarau überreicht, wie die Liga mitteilte.

SDA/ss

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