Zum Hauptinhalt springen

Er setzt auf die verrufene Substanz

Möglicherweise krebserregend und im Trinkwasser nachgewiesen – Chlorothalonil hat neue Debatten um die Landwirtschaft entfacht. Bauer Marco Burren erklärt, wieso er zu diesem Mittel greift.

Ein Kanister pro Jahr: Marco Burren zeigt, mit wie viel Pflanzenschutzmittel er seine 12 Hektaren Weizen und Gerste schützt.
Ein Kanister pro Jahr: Marco Burren zeigt, mit wie viel Pflanzenschutzmittel er seine 12 Hektaren Weizen und Gerste schützt.
Nicole Philipp

Chlorothalonil. Ein Wort, das noch vor kurzem nur die Spezialisten aufhorchen liess, ist neuerdings in aller Munde. Das Pflanzenschutzmittel und seine Rückstände stehen nämlich im Verdacht, krebserregend zu sein. Das weckt Ängste, zumal nun auch noch bekannt geworden ist: In Seeländer und Oberaargauer Trinkwasserfassungen ist der Stoff in einer Konzentration nachgewiesen worden, die den neuen strengen Höchstwert von 0,1 Mikrogramm pro Liter überschreitet.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.