Erlacherhof wird für fünf Millionen umgebaut

Der Sitz des Berner Stadtpräsidenten wird ab heute Montag saniert. Die Instandsetzung des Erlacherhofs soll knapp fünf Millionen Franken kosten.

Der Erlacherhof ist sanierungsbedürftig.

Der Erlacherhof ist sanierungsbedürftig.

(Bild: Valérie Chételat)

Seit etwa 40 Jahren schauen die wechselnden Stadtpräsidenten und ihr Team durch die gleichen Fenster ins Freie. Jetzt werden diese saniert und teilweise ersetzt. Zudem haben die Fassaden des denkmalpflegerisch geschützten Erlacherhofs seit der letzten Renovation Anfang der 1990er-Jahre Risse bekommen. Auch diese werden seit Montag erneuert.

In den Treppenhäusern werden Notbeleuchtungen installiert und zusätzliche Türen eingebaut, die ein allfälliges Feuer eindämmen sollen. Damit wird der Brandschutz an die geltenden Anforderungen angepasst.

Auch der Empfang wird umgebaut. Ohne Anmeldung am Empfang soll künftig niemand mehr zu den Büros und in den Veranstaltungsbereich kommen, dies dient der «Sicherheit von Mitarbeitenden und Gästen», wie die Präsidialdirektion in einer Mitteilung schreibt.

Der Stadtrat bewilligte vergangenen Oktober für die erste Bauetappe einen Kredit von 4,79 Millionen Franken. Die Arbeiten werden bis März 2020 dauern. Der öffentliche Durchgang beim Bubenbergrain bleibt während der Bauzeit zugänglich. Eine zweite Sanierungsetappe soll in zehn Jahren umgesetzt werden.

flo/sda

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