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EVP verzichtet auf Beschwerde

Die Ostermundiger Wahlpanne hat kein juristisches Nachspiel: Die direkt betroffene EVP macht keine Beschwerde.

Gerhard Baumgartner (EVP, links im Bild) muss seinen Sitz räumen. Synes Ernst (CVP) darf dafür Gemeinderat bleiben.
Gerhard Baumgartner (EVP, links im Bild) muss seinen Sitz räumen. Synes Ernst (CVP) darf dafür Gemeinderat bleiben.
zvg

Der Wahlausschuss von Ostermundigen hatte EVP-Gemeinderatskandidat Gerhard Baumgartner als gewählt erklärt, musste das Resultat tags darauf aber korrigieren. Plötzlich war Baumgartner abgewählt - und stattdessen CVP-Gemeinderat Synes Ernst wiedergewählt.

Der Gemeinde Ostermundigen sei durch diesen groben Fehler ein grosser Imageschaden entstanden, schreibt die EVP in einer Mitteilung. Dennoch wird die Partei auf eine Wahlbeschwerde verzichten; das sei nicht der richtige Weg, um die Ungereimtheiten zu durchleuchten. Stattdessen will die EVP-Fraktion nächstes Jahr im Grossen Gemeinderat einen Vorstoss einreichen, damit solche Vorfälle in Zukunft verhindert werden können.

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