Zum Hauptinhalt springen

Feminismus-Demo legt Innenstadt-öV lahm

Mehr als 100 Menschen haben sich am Freitagabend an einem «queerfeministischem Nachtspaziergang» durch Bern beteiligt. Das Polizeiaufgebot war gross, Trams und Busse fielen aus.

«Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat», skandierten die Demo-Teilnehmer.
«Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat», skandierten die Demo-Teilnehmer.
Leserreporter
Die Polizei war mit einem Grossaufgebot vor Ort.
Die Polizei war mit einem Grossaufgebot vor Ort.
Leserreporter
Doch die Kundgebung verlief nach aktuellen Kenntnissen ohne grössere Zwischenfälle.
Doch die Kundgebung verlief nach aktuellen Kenntnissen ohne grössere Zwischenfälle.
Leserreporter
1 / 8

Über 100 Menschen wollten mit einer Kundgebung auf die Anliegen von Feministinnen, Lesben, Transsexuellen, Intersexuellen, Schwulen und Bisexuellen aufmerksam machen. «Wild, wütend und selbstbestimmt» wollten sie durch die Innenstadt ziehen. So stand es in einem Aufruf, der im Internet und auf Flyern vor Ort verbreitet wurde.

«Wir wollen die Kleider tragen, die uns passen und gefallen, egal wie gross, trendy oder für welches Geschlecht sie gedacht sind», hiess es im Aufruf unter anderem. «Wir wollen selbst bestimmen, wann, wo, wie und von wem wir angefasst werden.»

Die Kundgebung richtete sich gegen «patriarchale und andere Unterdrückungsmechanismen». Die Demonstrierenden solidarisierten sich mit allen emanzipatorischen Projekten und Kämpfen. «Erhebt euch und die Welt erlebt euch» stand auf einem Transparent am Ende des Umzugs.

Die Polizei begleitete die kleine Kundgebung mit einem ungewöhnlich grossen Aufgebot. Zahlreiche Einsatzwagen folgten dem Umzug. Auf dem Netz von Bernmobil kam es auf allen Linien, die am Bahnhof vorbeiführen, zu Verspätungen und unregelmässigen Abfahrtszeiten.

SDA/mb

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch