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Fensterstreit: Genossenschaft will nun Holzfenster einsetzen

Im Fensterstreit im Weissenstein meldet sich die Eisenbahner-Baugenossenschaft zu Wort. Sie kündet an, nun mit Holzfenstern zu planen.

An dieser Liegenschaft im Weissensteinquartier möchte der Hausbesitzer die alten Holzfenster mit solchen aus Kunststoff ersetzen.
An dieser Liegenschaft im Weissensteinquartier möchte der Hausbesitzer die alten Holzfenster mit solchen aus Kunststoff ersetzen.
Beat Mathys

In den geschützten Häusern der Eisenbahner-Siedlung im Stadtberner Weissensteinquartier sind nur Fenster aus Holz erlaubt. Dies ist im Praxisblatt Fenster aus Gründen des Denkmalschutzes so vorgeschrieben. Dennoch werden seit Jahren alte Holzfenster durch neue aus Holz und Metall ersetzt. Die Stadt führte keine Baukontrollen durch. Einen Liegenschaftsbesitzer störte dies, weil er an seinem Haus Kunststofffenster einbauen will, dafür aber keine Bewilligung erhielt. Er kämpfte bis vor Bundesgericht dafür, dass er «im Unrecht gleich behandelt» wird. Es sei nicht sein Fehler, dass die Stadt über Jahre hinweg nicht kontrolliert habe.

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