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Feuerwehr löscht brennenden Müllberg

Am Montagmorgen ist im Kehrichtbunker der Energiezentrale Forsthaus in Bern ein Brand ausgebrochen. Die Löscharbeiten dauerten bis Dienstagmittag – und der Einsatz ist noch nicht ganz vorbei.

Ein grossflächiger Brand im Kehrichtbunker der Energiezentrale Forsthaus löste am Montag einen Feuerwehreinsatz aus.
Ein grossflächiger Brand im Kehrichtbunker der Energiezentrale Forsthaus löste am Montag einen Feuerwehreinsatz aus.
zvg
Die Einsatzkräfte mussten die Flammen löschen und zugleich den Hebekran vor zu grosser Hitze schützen.
Die Einsatzkräfte mussten die Flammen löschen und zugleich den Hebekran vor zu grosser Hitze schützen.
zvg
Wegen des vielen Rauches stand auch ein mobiler Grossventilator im Einsatz.
Wegen des vielen Rauches stand auch ein mobiler Grossventilator im Einsatz.
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Am Montag kurz vor 8.30 Uhr ist im Kehrichtbunker der Energiezentrale Forsthaus in Bern ein grossflächiges Feuer ausgebrochen. Wie die Berufsfeuerwehr Bern mitteilt, bekämpften die Einsatzkräfte die Flammen mit drei Druckleitungen und drei Wasserwerfern ab dem Grosstanklöschfahrzeug. Wegen der starken Rauchentwicklung wurde auch ein Grossventilator eingesetzt.

In einer ersten Phase ging es darum, das Feuer unter Kontrolle zu bringen und den Hebekran vor Hitze zu schützen. Mit diesem wurde danach der Kehrichtberg langsam abgebaut. Dabei loderten immer wieder Flammen auf. Erst am Dienstagmittag konnte das Feuer gelöscht werden.

An der Anlage sei kein Schaden entstanden, wie ein Sprecher der Berufsfeuerwehr betont. Wie es zum Brand kommen konnte, bleibt unklar und sei bei der Menge an Kehricht im Bunker auch nicht mehr zu ermitteln. Vielmehr sei es eine «Verkettung unglücklicher Umstände», sagt Raphaël Wyss, Mediensprecher von Energie Wasser Bern (EWB).

Batterien sind Sondermüll

Zwar komme es immer wieder einmal zu einem Brand im Kehrichtbunker, doch meistens reichen die internen Mittel, etwa eine Sprinkleranlage, aus, um das Feuer binnen Minuten zu löschen. Dass die Feuerwehr hinzugezogen werden musste, sei in diesem Jahr zum ersten Mal der Fall gewesen und überhaupt erst zwei- oder dreimal vorgekommen seit der Inbetriebnahme im März 2013.

Begünstigt werden solche Brände durch falsch entsorgten Kehricht. EWB ruft in Erinnerung, keine qualmenden, brennenden oder glühenden Gegenstände in den Müll zu werfen, ebenso wenig nicht abgebranntes Feuerwerk. Auch Batterien gehören nicht in den gewöhnlichen Hauskehricht, da sich diese unter gewissen Umständen entzünden können. Und nicht zuletzt sollten keine leicht entzündbaren Flüssigkeiten oder Gasbehälter mit dem Hauskehricht entsorgt werden. «Das kommt leider alles immer wieder vor», beteuert Raphaël Wyss.

bfb/mb

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