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Florapark: «Wie etwas, das ich bloss im TV gesehen habe»

Die junge Frau, die Ende 2008 im Berner Florapark einen Mann erstochen hat, tat dies, um ihren Gewaltfantasien und ihrer Panik ein Ende zu machen. Und um sich nicht länger unsichtbar zu fühlen, wie sie am Dienstag vor Gericht sagte.

Im November 2008 hatten Passanten einen  toten Mann im Florapark gefunden.
Im November 2008 hatten Passanten einen toten Mann im Florapark gefunden.
Jürg Spori
Die Polizei suchte daraufhin das Gelände ab.
Die Polizei suchte daraufhin das Gelände ab.
Jürg Spori
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Jürg Spori
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Über 100-mal stach T.H.* in der Nacht auf den 18.November 2008 mit einem Schnitzer auf ihr Opfer ein. Der 52-jährige Mann verblutete im Berner Florapark. Es ist schwer vorstellbar, dass die zierliche, mädchenhafte Frau im Saal des Berner Amthauses eine kaltblütige Mörderin sein soll. Und doch besteht kein Zweifel daran, dass die 24-Jährige in jener Nacht vor zwei Jahren einen Menschen umgebracht hat. Gestern versuchte sie dem Kreisgericht Bern-Laupen zu erklären, weshalb ihr Opfer sterben musste. Es war eine verstörende «Beichte», die T.H. ablegte. Reflektiert und selbstkritisch schilderte die junge Frau, wie es aus ihrer Sicht zu der Bluttat kommen konnte.

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