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Frauen begleiten Männer nach Hause

Politikerinnen vom Grünen Bündnis begleiteten am 28. November Männer im Rahmen einer Aktion gegen Gewalt auf dem Heimweg. Sie wollten damit auf die Instrumentalisierung von Sicherheit aufmerksam machen.

Politikerinnen des Grünen Bündnis begleiteten am Freitagabend Männer auf dem Heimweg.
Politikerinnen des Grünen Bündnis begleiteten am Freitagabend Männer auf dem Heimweg.
zvg
Katharina Galizzi und Regula Bühlmann im Einsatz beim Bahnhof Bern.
Katharina Galizzi und Regula Bühlmann im Einsatz beim Bahnhof Bern.
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Martina Dvoracek und Regula Keller unterhalten sich auf dem Bahnhofplatz mit einem jungen Mann.
Martina Dvoracek und Regula Keller unterhalten sich auf dem Bahnhofplatz mit einem jungen Mann.
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Das Angebot der Frauen an Männer, sie zu ihrer Sicherheit auf dem Heimweg oder zum Bankomaten zu begleiten, hat einen ernsten Hintergrund, wie das Grüne Bündnis mitteilt. Bei der Aktion geht es um einen Sicherheitsdiskurs, der den öffentlichen Raum als gefährlich für Frauen und Mädchen darstellt und diese damit in ihrer Bewegungsfreiheit einschränkt sowie mehr Polizeipräsenz und Überwachung fordert.

Ein solcher Diskurs blende aus, dass Männer grundsätzlich und vor allem im öffentlichen Raum häufiger Opfer von physischer Gewalt werden als Frauen, wie das Grüne Bündnis weiter schreibt. Er nehme zudem den Fokus weg von häuslicher Gewalt und banalisiere Gewalt unter Männern.

Mit ihrer Aktion wollen die grünen Politikerinnen ein Zeichen setzen für eine Sicherheitskultur, die Männer und Frauen mit ihren Ängsten ernst nimmt, aber dabei weder Grundrechte noch die Bewegungsfreiheit der Bevölkerung oder Teilen davon einschränkt. Anstatt für Angstmacherei und Fremdenfeindlichkeit wollen sie für Solidarität und Zivilcourage einstehen.

Die Aktion findet im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen statt.

pd/mas

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