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Freiburger SVP-Grossrat erneut vor Gericht

Der Freiburger SVP-Grossrat Roger Schuwey hat erneut wegen seiner Jagdpraktiken mit der Justiz zu tun. Vor Gericht muss er sich unter anderem wegen Tierquälerei verantworten.

Schuwey wurde im vergangenen Februar per Strafmandat zu einer bedingten Geldstrafe von 20 Tagen zu 130 Franken und einer Busse von 800 Franken verurteilt. Er focht den Strafbefehl an, weshalb die Sache nun vor Gericht kommt.

Vor rund einem Jahr war Schuwey im Greyerzerland auf der Jagd. Dabei verletzte er eine Gämse mit zwei Schüssen. Ein dritter Schuss verfehlte das Ziel. Der Jäger wartete vierzig Minuten, bevor er ein viertes Mal auf das Tier schoss.

Doch auch der vierte Schuss war nicht erfolgreich. Der Jäger verfolgte das Tier schliesslich zu Fuss, packte es bei den Hörnern und erlegte es mit einer Handfeuerwaffe. Zwischen der ersten Verletzung und dem Tod des Tieres vergingen rund siebzig Minuten. Der Jäger und Grossrat hatte nur vier Patronen bei sich, die für die Gämsjagd geeignet waren. Die Waffe hatte er sich von einem Bekannten geliehen, sie aber vor der Jagd nicht ausprobiert.

Aus Fenster auf drei Füchse geschossen

Der Mann hatte schon 2013 Ärger mit der Justiz. Von einem Fenster aus schoss er ausserhalb der Jagdsaison auf drei Füchse. Die Tiere entsorgte er in einem Kehrichtsack, den er vor einer Kadaversammelstelle deponierte. Einer der Füchse atmete noch und musste vom Wildhüter erlöst werden.

Damals kassierte der Grossrat eine bedingte Strafe von von 15 Tagessätzen und eine Busse von tausend Franken. Sollte das Gericht ihn nun auch wegen der Gämse verurteilen, muss er die erste Strafe zwingend begleichen.

SDA/sih

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