Gault Millau – das sind die besten Restaurants im Kanton

Im Kanton Bern gibt es 92 Punkterestaurants, drei davon mit 18 Punkten. Nebst Nik Gygax in Thörigen und Robert Speth mit seiner Chesery in Gstaad hat ein dritter Koch es in diese Liga geschafft.

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Während viele der 92 Berner Restaurants ihre Punkte halten können, erreicht Martin ­Göschel vom Restaurant Sommet im Luxushotel The Alpina 18 Punkte. Letztes Jahr stieg er mit 17 Punkten ein. Göschel strebe mehr nach Perfektion als nach neuen Reizen, schreibt «Gault Millau». «Pinzettenzauber vom Feinsten, hochklassige Interpretationen und grosses Kino», heisst es weiter. Damit gehört er wie Nik Gygax in Thörigen und Robert Speth mit dem Restaurant Chesery in Gstaad zu den besten ­Köchen des Kantons.

Sein Vorgänger im Sommet, Marcus G. Linder, ist nach einem Abstecher nach Zürich zurück in Gstaad. Seit Juli ist er im Le Grand Bellevue im ­Leonard’s angestellt. Im «Gault Millau» ist er zwar bereits aufgeführt, jedoch ohne Punktezahl, was bei Umstrukturierungen und Konzeptwechseln üblich ist. So stieg letztes Jahr das Avenue Montagne ein, heuer ist es nicht mehr gelistet.

Bern und Gstaad führen

Im Bernerhof in Gstaad wurden wieder zwei der vier Restaurants ausgezeichnet: Nebst dem Blun-Chi, wo chinesische Gerichte aufgetischt werden, erreicht auch das bodenständige La Gare 13 Punkte. Dafür wird das Basta by Dalsass nicht mehr aufgeführt. Abgesehen von der Stadt Bern bleibt Gstaad mit acht Punkterestaurants der wichtigste Ort im Kanton für Spitzengastronomie.

Koch des Jahres aus Zürich

Zu Verschiebungen kommt es auch im Emmental: In Langnau ist das Restaurant Zum Goldenen Löwen um einen Punkt auf 14 abgestiegen und ist der ­Bären nicht mehr gelistet. In Burgdorf konnten die Lokale Zur Gedult und Stadthaus, die letztes Jahr auf 15 Punkte aufgestiegen waren, diese halten.

Nebst dem traditionellen Buch, das von Ringier pub­liziert wird, wurden erstmals in einer Digitalpublikation ­namens «Pop» Trendlokale der Schweiz ausgezeichnet. Unter den 55 Adressen sind auch 10 Berner Adressen. (Berner Zeitung)

Erstellt: 08.10.2018, 12:03 Uhr

Artikel zum Thema

Der währschafte und der innovative Koch

Bernhard Hüsser von der Gourmanderie Moléson schwört auf gutbürgerliche Küche. Sternekoch Fabian Raffeiner vom Restaurant ­Meridiano probiert neue Trends aus. In einem Punkt aber haben sie die gleiche Meinung. Mehr...

In der «Beamtenstadt» Bern lohnt sich das Wirten am Sonntag kaum

Die Wirte wehren sich gegen den Vorwurf, mit ihrem Ruhetag würden sie für eine tote Altstadt sorgen. Der Sonntag rechne sich in Bern nicht, halten die meisten fest. Ein Malaysier und ein Italiener halten dagegen. Mehr...

Marktplatz

Immobilien

Kommentare

Blogs

Mamablog Mit Kindern über Flüchtlinge reden

Sweet Home Kommen Sie mit auf die rosa Wolke

Die Welt in Bildern

Volle Lippen: Indische Künstler verkleiden sich während des Dussehra Fests in Bhopal als Gottheit Hanuman. (19.Oktober 2018)
(Bild: Sanjeev Gupta/EPA) Mehr...