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Gefährliche Streiche bei der Schule

Die Gemeinde klagt über Sachbeschädigungen und Abfall beim Schulhausplatz. Sie hat deshalb ­Anzeige erstattet.

Hat überhaupt keine Freude an den Streichen: Gemeindepräsident Martin Studer.
Hat überhaupt keine Freude an den Streichen: Gemeindepräsident Martin Studer.
Stefan Anderegg

Seit ein paar Wochen hat Rümligen ein Problem, das neu ist für die kleine Gürbetaler Gemeinde: Vandalismus auf dem Schulhausplatz. «In den letzten Wochen mussten wir vermehrt feststellen, dass verschiedene Lausbubenstreiche gespielt wurden», heisst es in der Dorfzeitung «Rümliger».

Manche Vorkommnisse seien allerdings mehr als Streiche und nicht ganz ungefährlich: «Es werden bewusst Menschen gefährdet und deren Verletzung in Kauf genommen.» Beispielsweise wurde das Seil einer Schaukel angeschnitten. «Ein Kind setzte sich darauf und fiel runter», sagt Gemeindepräsident Martin Studer (SP). Bei den neuen Fussball­toren seien die Netze durchschnitten worden. Deshalb hat die Gemeinde Anzeige erstattet.

Noch keine Spur

Nebst den Beschädigungen gibt es weitere Ärgernisse wie Zigarettenstummel oder kaputte Bierflaschen, die herumliegen. «Es sollte doch möglich sein, dass wir unsere Kinder an diesem Ort ohne Bedenken spielen lassen können», schreibt die Gemeinde.

Seit dem Artikel sei es nicht mehr zu solchen Vorkommnissen gekommen, sagt Studer. Die Anzeige bei der Polizei habe noch keine Resultate gebracht. «Wer dahinter steckt, wissen wir nicht.» Die Gemeinde ruft die Bevölkerung zur Mithilfe auf, Beobachtungen zu melden.

rei

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