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Gemeindefusionen verbilligen den Fahrausweis

Die Fusion von acht Gemeinden bei Fraubrunnen krempelt dort die politische Landschaft um. Und verschafft den Fahrzeuglenkern günstigere Führerausweise.

Die meisten Vorteile von Gemeindefusionen sind für die Einwohner nicht ohne weiteres ersichtlich. Mindestens ein Nutzen ist jedoch handfest. Nämlich: Wer innert eines halben Jahres nach einem Zusammenschluss den klassischen grossen blauen Führerausweis durch ein neues Billett im Kreditkartenformat ersetzt, bezahlt nur 30 statt 45 Franken. Soweit so klar, einfach und verständlich. Wie so oft sind die Hintergründe verwirrlicher. Lenker, die bereits den neuen kleinen Ausweis haben müssen nach einer Fusion nichts unternehmen. Die Compi des Strassenverkehrsamts richtens.

Wer noch mit dem alten Papierausweis herumfährt, muss diesen innerhalb eines halben Jahres durch das Strassenverkehrsamt umschreiben lassen. Weil das Amt keine Papierbilletts mehr ausstellt, erhält der Lenker den neuen Kreditkartenausweis. Er darf sich aber, siehe oben, über 15 gesparte Franken freuen.

Für die Lenker im G8-Gebiet gelten andere, noch vorteilhaftere Regelungen. Das Projekt G8 vereint voraussichtlich ab 2014 acht Gemeinden rund um Fraubrunnen. Weil bei dieser Grossfusion die Postadressen unverändert bleiben, müssen G8-Lenker nichts unternehmen. Sie müssen nicht, aber sie können – nämlich den alten einschicken und den neuen für günstige 30 Franken erhalten. Die Formulare für die neuen Ausweise können die Lenker online beim Strassenverkehrsamt herunterladen.

Auf die übrigen Ausweise, die Identitätskarte, den Pass oder den Heimatschein, wirken sich Gemeindefusionen nicht aus – in all diesen Papieren sind keine Adressen aufgeführt.

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