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Gemeinden weibeln weiter für Erdverlegung

Verschiedene Gemeinden in der Region Bern appellieren in einem Schreiben an die nationale Netzgesellschaft Swissgrid, Erfahrungen mit einer Erdverlegung der Hochspannungsleitung Wattenwil-Mühleberg der BKW zu sammeln.

Strommasten der Schweizer Übertragungsnetzbetreiberin Swissgrid AG. (Themenbild)
Strommasten der Schweizer Übertragungsnetzbetreiberin Swissgrid AG. (Themenbild)
Keystone

Swissgrid übernimmt ab Anfang 2013 das Übertragungsnetz der Schweiz.

Um die nötigen Erfahrungen zu sammeln, soll Swissgrid ein Pilotprojekt in der Region starten, fordern die Gemeindepräsidenten aus Frauenkappelen, Lohnstorf, Köniz, Niedermuhlern, Rüeggisberg, Rümligen und Wald, wie aus einer gemeinsamen Mitteilung vom Montag hervorgeht.

Drei Kilometer ist unter der Erde

Seit Jahren kämpfen Anwohner der Hochspannungsleitung für eine Erdverlegung. Ende April 2011 genehmigte das Bundesamt für Energie den Ausbau der Hochspannungsleitung und entschied, dass nur rund drei Kilometer unter die Erde kommen, der Rest soll als Freileitung geführt werden.

Gegen diesen Entscheid wurden diverse Beschwerden erhoben, das Verfahren ist derzeit beim Bundesverwaltungsgericht hängig.

Für künftige Projekte besser die Freileitung

Swissgrid-Vertreter betonten letzten Herbst, sie stünden Erdverkabelungen unvoreingenommen gegenüber. In gewissen Fällen habe die Verlegung der Leitungen unter die Erde Vorteile. Basis für künftige Projekte bleibe jedoch die Freileitung. Mit Pilotprojekten will die Netzgesellschaft Erfahrungen sammeln.

SDA

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