Gewerbeverband sieht sich durch Umfrage bestätigt

Bern

Entsprechen die Vorhaben der Stadt Bern zur Verkehrsberuhigung im Marziliquartier dem Willen der Bevölkerung? Der Gewerbeverband hat eine Umfrage gemacht.

Zwischen der Talstation der Marzilibahn und der Bäckerei Fürst soll die Begegnungszone ausgeweitet werden. Laut der Umfrage kommt dies bei der Bevölkerung nicht gut an.

Zwischen der Talstation der Marzilibahn und der Bäckerei Fürst soll die Begegnungszone ausgeweitet werden. Laut der Umfrage kommt dies bei der Bevölkerung nicht gut an.

(Bild: Christian Pfander)

Die Berner Stadtregierung will im Marziliquartier verschiedene Massnahmen zur Verkehrsberuhigung einführen. Diese missfallen dem Gewerbeverband KMU Stadt Bern. Um herauszufinden, ob sie dem Willen der Bevölkerung im Quartier entsprechen, hat der Verband mit dem Leist Dalmazi-Marzili im Quartier eine Umfrage durchgeführt.

422 Personen haben bei der Umfrage mitgemacht. Das entspricht laut dem Verband 35 Prozent der Bevölkerung im Marziliquartier und am Dalmaziquai. Er ist der Ansicht, dass die Umfrage repräsentativ ist.

Als Fazit hält der Verband fest: «Der Gemeinderat der Stadt Bern will mit seiner Verkehrspolitik nicht wie behauptet den Willen der Bevölkerung, sondern eine selbst definierte Verkehrspolitik umsetzen.» In der Umfrage haben sich beispielsweise 252 der 422 befragten Personen gegen eine Erweiterung der Begegnungszone auf der Marzilistrasse von der Talstation der Marzilibahn bis zur Bäckerei Fürst ausgesprochen. Zudem lehnen es 297 Personen ab, dass die Parkplätze auf der Allee entlang des Marzilibades aufgehoben werden. Auch die Einführung einer Begegnungszone zwischen der Dalmazibrücke und der Bäckerei Fürst stösst auf Ablehnung.

Der Verband muss aber auch einräumen, dass 339 der Befragten die Einführung von Tempo 30 zwischen den Kreiseln bei der Dalmazibrücke und der Dampfzentrale befürworten.

sny

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