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GFL präsentiert vier Interessenten für Gemeinderat

Dorothea Loosli-Amstutz, Tania Espinoza Haller, Daniel Klauser und Urs Muntwyler heissen diejenigen Personen, welche sich bei der Grünen Freien Liste der Stadt Bern für einen Sitz im Gemeinderat interessieren. Nominiert wird am 5. März.

Daniel Klauser, Urs Muntwyler, Dorothea Loosli-Amstutz und Tania Espinoza Haller (im Uhrzeigersinn) wollen Einsitz im Gemeinderat nehmen.
Daniel Klauser, Urs Muntwyler, Dorothea Loosli-Amstutz und Tania Espinoza Haller (im Uhrzeigersinn) wollen Einsitz im Gemeinderat nehmen.
Archiv BZ

Loosli-Amstutz ist die Präsidentin der GFL Stadt Bern und sass 2008/2009 dem bernischen Grossen Rat vor. Tania Espinoza und Daniel Klauser sitzen für die GFL im Berner Stadtrat und Urs Muntwyler ist bekannt als langjähriger Chef eines Solartechnik-Unternehmens. Er ist heute Professor für Photovoltaik an der Fachhochschule Bern.

GFL-Präsidentin Loosli gab bereits in der vorletzten Woche bekannt, dass ihre Partei der Mitgliederversammlung vom 5. März vier Personen präsentieren werde. Doch gab sie damals keine Namen preis. Das hat die Partei nun am Mittwoch mit einer Medienmitteilung getan.

Wohl je eine Listenlinie für GFL und GB

Die vier Personen haben den Sitz der abtretenden grünen Gemeinderätin Regula Rytz im Visier. Doch interessieren sich auch Mitglieder des Grünen Bündnisses der Stadt Bern für dieses Mandat, so etwa Nationalrätin Franziska Teuscher und der Präsident der Grünen Kanton Bern, Blaise Kropf.

Auf kantonaler und nationaler Ebene politisieren GFL und Grünes Bündnis (GB) gemeinsam, auf kommunaler getrennt - wenn auch vereint im Rot-Grün-Mitte-Bündnis (RGM) der Stadt Bern.

GFL-Vizepräsident Patrik Wyss sagte am Mittwoch auf Anfrage, seine Partei werde auf einer gemeinsamen RGM-Gemeinderatsliste eine Linie erhalten, die SP zwei und das Grüne Bündnis eine. Fünf Personen sitzen im Berner Gemeinderat.

SP-Copräsidentin Flavia Wasserfallen bestätigte auf Anfrage, dass das RGM-Bündnis derzeit von dieser Strategie ausgeht. An einem Treffen am kommenden Samstag wird definitiv entschieden.

Grünes Bündnis mit besseren Chancen

Da die GFL nun nicht mit Nationalrat Alec von Graffenried antritt, dürfte das Grüne Bündnis die besseren Chancen für die Nachfolge von GB-Mitglied Rytz haben als die GFL. Teuscher und auch Kropf weisen einen höheren Bekanntheitsgrad auf als die vier GFL- Interessenten.

Laut Wyss hat die GFL versucht, von Graffenried zu einer Kandidatur zu bewegen. Doch dieser habe abgewunken, weil er seinen aktuellen Job als Verantwortlicher für nachhaltige Entwicklung bei der Baufirma Losinger weiterhin ausüben wolle.

SDA/met

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