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Grauer Wohnkomplex mit weitem Ausblick

Die prägnante Hochhauszeile wirkt abweisend, Charme hat sie dennoch. Von der Attika geht der Blick weit in die Ferne – das Allmendquartier, betonen Politiker wie Bewohner, habe auch sonst Qualitäten.

Sogar wenn zäher Dunst vor den Bergen hängt, kann sich das Panorama sehen lassen: Von der Attika  aus schweift der Blick über die nahen Agglosiedlungen und die angrenzende Hügellandschaft.
Sogar wenn zäher Dunst vor den Bergen hängt, kann sich das Panorama sehen lassen: Von der Attika aus schweift der Blick über die nahen Agglosiedlungen und die angrenzende Hügellandschaft.
Beat Mathys
Mächtig und abweisend: die Skyline am Bahnhof Zollikofen.Stefan Anderegg
Mächtig und abweisend: die Skyline am Bahnhof Zollikofen.Stefan Anderegg
Stefan Anderegg
Der öffentliche Verkehr ist nah.
Der öffentliche Verkehr ist nah.
Beat Mathys
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Wie eine Trutzburg erhebt sich die Hochhauszeile von der Bernstrasse aus in den Himmel. Für die Pendler, die Tag für Tag im Zug am Bahnhof Zollikofen vorbeifahren, bildet sie die vertraute, nicht sonderlich einladende Skyline des letzten Vororts vor der Stadt Bern.

Mit ihrer Flachdach-Architektur atmet sie den Geist der 1960er-Jahre – und tatsächlich: Wer vom Perron auf die Passerelle steigt, nimmt die Spuren der vergangenen fünfzig Jahre wahr. Unübersehbar hat der mächtige Komplex Patina angesetzt. Er wirkt stumpf und grau – dass die typisch orangen Storen zum Teil arg ausgebleicht sind, ist ein weiteres Beispiel dafür.

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